Rezension: "Die Königin der Schatten - Verbannt"

Buch:


Titel: Die Königin der Schatten - Verbannt
Autorin: Erika Johansen
Verlag: Heyne
Erschienen: 26.06.2017
Seitenzahl: 608
Preis: 14,99 Euro
Reihe: 3. Band (Die Königin der Schatten)

Inhalt:

Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …


Meinung:

Was für ein Finale. Diese Reihe hüllte sich bis zum Schluss in Geheimnis-se. Man wird sehr lange im Dunkeln gelassen, was in der Vergangenheit mit Tearling geschah und wie die neue Welt gegründet wurde. Die Autorin liefert nur Häppchenweise Informationen, die zu den jetzigen Ereignissen führen. Es bleibt dadurch spannend, verwirrend und aufregend bis zum Schluss.

Wir reisen auch in diesem Teil wieder in die Vergangenheit, dieses Mal zum neu gegründeten Neulondon, und wie der Verfall der Gesellschaft langsam voran schreitet. Und leider scheint William Tear zum Teil di Schuld zu treffen, denn statt die Vergangenheit vor allen geheim zu halten, wie er es getan hat, hätte er sie als Mahnmal überall erzählen müs-sen. Denn die Menschen können nur aus Fehlern lernen, die sie auch kennen, etwas dass sie abschreckt. Diesen großen Fehler dieser Menschheitsgeschichte zu vertuschen, all die Grausamkeiten, war falsch. So entstand die Annahme, dass Tear eine tolle Gesellschaft für diese wenigen Leute aufgegeben hat und das es vor der Überfahrt eine wundervolle Welt gab in der sich jeder entfalten durfte. Sie wussten es nicht besser und so kam es zum Verfall dieser Gesellschaft. Sie konnte nicht aus Fehlern lernen, die sie sie nicht kannte und so machte sie diesen Fehler erneut.

So grausam die Geschichte Tearlings ablief so sehr kann ich auch mit dem Antagonisten fühlen. Row wurde nicht anerkannt und geliebt und um dies auszugleichen, suchte er nach Bestätigung von anderen. Um jeden Preis. Die schlimmsten Bösewichte, sind ja bekanntlich diejenigen, welche sich selbst als Erlöser betrachten und annehmen sie tun das richtige für die Menschen.

Wie bereits in den anderen Teilen, wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt. Es gibt so viele wichtige Personen, die zu einem großen Ganzen beitragen. Und es fügt sich am Schluss alles zusammen.

Das Ende ist sowohl wundervoll als auch schrecklich zugleich. Es endet ganz anders als erwartet und hat mich wirklich sehr traurig gestimmt.



Fazit:

Ein wirklich wunderbarer und fesselnder Abschluss dieser Trilogie. Eine ganz andere Geschichte, welchen den Aufbau und Verfall eines Reichs über Jahrhunderte erzählt. Es bleibt geheimnisvoll, spannend und verwirrend bis zum Schluss.



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