Rezension: "Elesztrah -Feuer und Eis"

Buch:

Titel: Elesztrah - Feuer und Eis
Autorin: Fanny Bechert
Verlag: Sternensand Verlag
Erschienen: 06.11.2016
Seitenzahl: 460
Preis: 12,95 Euro
Reihe: 1. Band


Inhalt:
Die Jägerin Lyssana ist auf der Suche nach ihrem verschollenen Gefährten, doch dieser ist in die Hände des mächtigen Flammenlords gefallen. Eines Tages taucht Aerthas im Dorf ihrer Gilde „Angelus Mortis“ auf und schließt sich dieser an. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, was wohl zum Teil auch an den Mächten liegen mag, welche in beiden Ruhen. Gemeinsam müssen sie lernen damit umzugehen, denn nur so ist es ihnen möglich den Flammenden Lord zu schlagen.


Meinung:
Zu Beginn des Buches war ich wirklich extrem enttäuscht und kurz vorm aufhören. Es war einfach zu viel und zu unübersichtlich. Die Informationen prasselten so schnell auf einen ein, dass man gar nicht alles erfassen konnte. Dies hätte etwas übersichtlicher gestaltet werden können. Wofür ich auch einige Zeit brauchte war die Sprache. Es klang am Anfang leider wirklich noch etwas unbeholfen und holprig. Es hat mir wiegesagt keinesfalls Lust auf Mehr gemacht, aber ich dachte mir das ich mich noch ein paar Seiten durchbeiße und es versuche. Und siehe da es hat sich wirklich gelohnt.

Nach ca. 70 Seiten hat sich die Geschichte und auch die Erzählung sehr schön eingependelt und war sehr viel harmonischer als zu Beginn. Es lief nun wirklich sehr flüssig und es wurde auch sehr spannend und vielseitig.

Nun könnte man meinen, dass es ja schon abertausende von Fantasy Büchern mit Elfen, Zwegen, Orks und Trollen gibt, und das tut es auch. Aber in dieser Weise habe ich noch von keinem gehört bzw. gelesen. Es erinnert fast etwas an Online-Spiele wie World of Warcraft oder LARP wo ein bunter Haufen aus den verschiedensten Rassen sich zu einer Gilde zusammenschließt, weil sie gemeinsame Interessen haben. Auch das die Elfen hier die herrschende Rasse ist, ist ja durchaus normal und üblich, da sie ja sehr alt werden. Dies war eine wirklich wunderbare Idee. Es wurde auch überhaupt nicht mehr langweilig, da in so einem Gildenlager ständig irgendetwas passiert. Was ja logisch ist wenn so viele verschiedene Personen aufeinander sitzen.

Auch die Idee mit dem Antagonisten fand ich sehr gut und den Essenzen. Alte Hochelfen, wo jeder eine bestimmte Sorte Macht besitzt. Elemente, das Schicksal usw.. Wir werden hier bestimmt noch mehr erfahren im zweiten Band.

Dies erinnert mich leicht an Herr der Ringe, da hier auch die ersten Elfen/Elben, jeder eine besondere Fähigkeit beziehungsweise Gabe besaß. Und einer wurde Abtrünnig. Da erkennt man schon so seine Parallelen. Aber es ist vom Prinzip er ganz anders und das ist auch schön so.

Das Buch ist aus zwei Sichtweisen beschrieben, nämlich Lyssana und Aerthas. Wärend ich mit Lyssana leider bis zum Ende nicht wirklich warm wurde mochte ich Aerthas unheimlich gerne, einfach weil er ein cooler Typ ist und ein herzensguter Elf. Lyssana kann ich nicht einschätzen, sie ist zwar eine starke Elfe, aber irgendwas an ihr mag ich einfach nicht. Ich kann es mir nicht so recht erklären. Beide zusammen mag ich total gerne und ich hoffe das sie ihrem Schicksal trotzen. Das Ende war ja wirklich ein Schock aber zeitgleich auch sehr vielversprechend.


Fazit:
Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. Trotz sehr holprigem Start, hat sich dieses Buch zu einer wirklich tollen und sehr spannenden Fantasy-Geschichte entwickelt. Und das mit allem was dazu gehört. Magie, Kriege, verschiedene Völker, eine große Liebe, einer dunklen Bedrohung und vieles mehr.
Es hat wirklich Spaß gemacht die Gilde der „Angelus Mortis“ auf ihrer Reise zu begleiten und  ich freue mich auf mehr von ihnen.




Da der Start sehr holprig war, 1 Stern Abzug!


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