Rezension: "Das Buch der Nacht"

Buch:

Titel: Das Buch der Nacht
Autorin: Deborah Harkness
Verlag: Blanvalet
Erschienen: 02.03.2015
Seitenzahl: 800
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
Reihe: Finale einer Trilogie


Inhalt:Wenn die größte Gefahr eine Liebe hervorbringt, die stärker ist als das Leben selbst... Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden.


Meinung:
Wer eine fantastische Geschichte mit komplexer Thematik und erwachsenen Charakteren sucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle.



Nachdem ich von den ersten Teilen schon so sehr begeistert war, war es nur klar das der letzte auch endlich gelesen werden musste. Allerdings wirken die Bücher immer etwas abschreckend, denn leichte Kost sind sie auf keinen Fall und schnell durch schon gar nicht. Dies hat aber überhaupt nichts damit zu tun, dass sie zäh wären. Im Gegenteil sie sind einfach so wundervoll detailreich und akkurat, dass dies die Seiten sehr schnell füllt. Die Sprache ist wirklich super, die detailreiche Beschreibung, die historische Recherche und das ganze drum herum machen diese Buchreihe einfach nur super stimmig. Man möchte am liebsten darin versinken und nie wieder auftauchen.


Da dies der letzte Teil einer Trilogie ist möchte ich zur Geschichte selbst sehr wenig sagen um nicht zu Spoilern. Im Finale der Serie haben wir auf jeden Fall einen sehr regen Ortswechsel, was aber auch überhaupt nicht schlimm ist. Im Gegenteil, es ist super abwechslungsreich, man befindet sich laufend wo anders. Des Weiteren passiert unglaublich viel, da sich die Suche nach den fehlenden Buchseiten des Buch des Lebens schwerer als angenommen gestaltet. Außerdem taucht ein alter Bekannter wieder auf, welcher auch hier als Antagonist dient. Es gibt also Ärger an allen Fronten, niemandem ist wirklich zu trauen und die Kongregation ist ziemlich eingerostet in ihren Regeln. Trotzdem all der Dramatik gibt es jedoch auch wirklich schöne und ergreifende Momente.


Diana hat sich für mich wirklich unglaublich toll entwickelt. Am Anfang wollte sie mit der Magie überhaupt nichts zu tun haben und hat sich verschlossen. Ich finde es schön, dass sie im Verlauf immer Stärker wurde, auch persönlich, und die Magie als ein Teil von sich akzeptiert und sogar lieben gelernt hat.


Mathew ist immer noch nicht mein totaler Favorit, denn das ist und bleibt Marcus, aber ich finde ihn langsam ganz angenehm. Ich komme mit seiner besitzergreifenden alles kontrollierenden Art nicht ganz zurecht, auch wenn er es ja meistens gut meint. Aber am Ende überrascht er dann doch noch.


Die letzten Sätze in dem Buch lassen einen ja fast schon hoffen, dass wir erneut von Diana und Mathew hören könnten, denn einige Dinge fangen gerade erst an sich zu entwickeln. Ich bin gespannt ob hier noch etwas kommt.


Fazit:
Eine wirklich fantastische Geschichte mit spannenden historischen Hintergründen. Durch die liebevolle und detailreiche Erzählung möchte man am liebsten nur noch abtauchen und darin verweilen. Ein wirklich großartiger Abschluss einer großartigen Reihe.



Ganz klar 5 Sterne!



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