Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rezension: "A Court of Wings and Ruin"

Buch:

Titel: A Court of Wings and Ruin
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury Children
Erschienen: 01.05.2017 (englisch)
Seitenzahl: 720
Preis: 13,99 Euro (gebunden); 3,99 Euro (Kindle)
Reihe: Teil 3 der Trilogie: A Court of Thorns and Roses (dt.: Das Reich der Sieben Höfe)


Night Triumphant – and the Stars Eternal!


Inhalt:
Feyre ist zum Frühlingshof zurückgekehrt, mit der festen Absicht Informationen über Tamlins Machenschaften und die des Königs von Hybern, welcher mit ihm zusammenarbeitet zu sammeln. Sie spielt ein Gefährliches Spiel von Intrigen um den Hof zu Fall zu bringen und Rache zu üben.
Krieg bricht über Prythian und die Welt der Menschen herein. Hybern sammelt seine Streitmacht und Feyre muss entscheiden, wem sie ihr Vertrauen schenkt. Kann Prythian vereint gegen Hybern bestehen?

Meinung:
Der zweite Teil dieser Buchreihe hat mich so überwältigt, dass es mir undenkbar schien, es könnte noch besser werden. Hiermit wurde ich eines besseren belehrt. Der dritte und letzte Teil der Court of Thorns and Roses (dt.: Das Reich der sieben Höfe) Serie hat mich so überwältigt, dass ich mir ein Leben ohne diese Bücher kaum mehr vorstellen kann. Die Geschichte und die Charaktere gehen einem so unter die Haut, dass ich wie bereits beim Vorgänger einfach nicht aus dieser wunderbaren Welt erwachen möchte.

Und wunderbar und grausam ist diese Welt in der Tat. Was Sarah J. Maas hier erschaffen hat ist einfach meisterhaft. Die Geschichte dieser Welt, die schiere Größe und die Kreaturen, man könnte wohl 100 Bücher damit füllen und hätte immer noch nicht alles erzählt. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und diese ist wohl überlegt und tiefgründig und ich hoffe, dass wir noch viel über diese Welt lesen dürfen.

A Court of Wings and Ruin ist der dritte und damit letzte Teil für diesen Geschichtsabschnitt, für Feyres Geschichte. Und was für ein Finale dies war. Es bleibt keine Zeit zum Luft holen in diesem Teil, es sind 700 Seiten voller Aktion, Spannung, Abenteuer und jeder Menge Gefühle und Emotionen. 
Es herrscht Krieg in Prythian und das wird auch nicht in irgendeiner Art und Weise schön dargestellt oder sogar mit zu viel Humor begleitet, auch wenn dieser natürlich nicht zu kurz kommt. Nein es ist ehrlich. Denn Krieg ist keine schöne Sache und genau das hat die Autorin, auch in der Handlung und den Gefühlen der Charaktere rüber gebracht. Selbst die mächtigsten High Lords erschauern davor. Sie sind nicht übermächtig und können alles im Alleingang regeln. Auch Feyre nicht, obwohl sie unsere Protagonistin ist und dafür bin ich dankbar. Ich kann es nicht ausstehen, wenn ein Hauptcharakter alles im Alleingang erledigt und die ganze Welt rettet, als würde man das jeden Tag machen. Nein, in dieser Reihe war es Team-Arbeit. Jeder hat seinen Beitrag geleistet und wenn er noch so klein war und genau das war das besondere daran. Es wirkte echt. Sie hat sich über die drei Bücher hinweg entwickelt, ihre neuen Fähigkeiten ausgebaut und langsam erlernt. Von Mensch zu Faye zu High Lady. 

In diesem Teil wird einem erst klar wie tief diese Verbundenheit von Feyre und Rhys wirklich ist. Sie sind Seelenverwandte und man merkt es. Jeder bei ihnen ist gleich gestellt und die beiden harmonieren einfach prächtig miteinander. Ich liebe die Kommentare welche sie sich im Geist zuwerfen, ob humorvoll oder ergreifend.  Es hat wirklich Spaß gemacht die beiden als Paar zu erleben. Mit Kriesen ja, aber kein Melodrama, keine Beziehungsprobleme. Nicht in dem Sinne. Sondern bedingungslose Liebe und Vertrauen. Einfach wundervoll!

Feyres Entwicklung über diese 3 Teile hinweg, war einfach großartig

Auf die Charaktere gehe ich nicht mehr weiter ein, da ich dies bereits in meiner letzten Rezension zum Ausdruck gebracht habe. Ich liebe sie alle und möchte mich von keinem Trennen.
Ich liebe Cassians Humor und neckenden Worte. Azriel als Ruhepol. Mor als quirlige verlässliche Freundin, die mitunter ganz schön austeilen kann. Amren als Beschützerin und auch Feyres Schwestern. Trotz allen Widrigkeiten und Verschiedenheit, sind sie ein Bund.

Der Schluss war eine Wucht. Die letzten 100 Seiten stürzten mich in ein Gefühlschaos, das ich noch selten so erlebt habe. Vom Hochgefühl und purem Stolz in absolute Trauer. Ich war dem Herzinfarkt nahe und die Tränen wollten nicht mehr versiegen. Sarah J. Maas weiß es wirklich den Leser fertig zu machen, aber im positiven Sinne. Denn wenn die Geschichte einen so mitnimmt, dass man abwechselnd heulen und herumspringen könnte, dann war es eine atemberaubende Geschichte.

Fazit:
Ein absolut bombastischer Abschluss, epischen Ausmaßes, von Feyres Geschichte. Die Autorin stürzt einen in ein Gefühlschaos aus Freude, Stolz, Humor und Trauer. Ich bin überwältigt und weiß dass mich diese wunderbare Fae-Welt so schnell nicht los lassen wird. 


Mehr als nur 5 Sterne wert!

Montag, 9. Oktober 2017

Rezension: "Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis"

Buch:

Titel: Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Erschienen: 04.08.2017
Seitenzahl: 720
Preis: 19,95 Euro
Einzelband: Band 2 (Trilogie)
Englisch: A Court of Mist and Fury


"To the Stars who listen - 
and the Dreams that are answered"


Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Meinung:
Dieses Buch ist ein Meisterwerk. Ich habe bisher alle Bücher von Sarah J. Maas gelesen, welche auf Deutsch herauskamen, aber der zweite Band dieser Reihe ist bis jetzt das absolut Beste was sie je geschrieben hat. Dabei sind alle Bücher von ihr kleine und große Meisterwerke, sie versteht es wirklich die Leser zu begeistern und in ihre fantastische Welt der Fae hineinzuziehen. Man lebt diese Welt beim Lesen, die Gefühle, Ängste, Wut und Freude der Protagonisten gehen so in einem über, dass man sich als Teil der Geschichte betrachtet. Diese überwältigenden Gefühle erlebe ich selten bei einem Buch, ich konnte einfach von Beginn an an nichts anderes denken, als jede freie Minute in diese wundervolle und grausame Welt einzutauchen. Und auch jetzt klingt jeder Teil der Story, jede Szene noch so in mir nach, das ich es am liebsten nochmal nehmen möchte und erneut abtauchen.

Der erste Teil der "Das Reich der sieben Höfe" Trilogie war ja bereits ein wahnsinnig toller Einstieg, wenn auch der Beginn dieses Buches ein klein wenig langatmig war. Der zweite Teil hingegen ist Spannung bis zum letzten Wort. Es wird nicht langweilig, nicht auch nur einen Moment. Jede Szene hat seinen Sinn und nichts ist überflüssig oder zu lange erzählt. Alles ist einfach stimmig und genau richtig.

Wir lernen in diesem Teil einen anderen Hof kennen, allgemein sehen und lesen wir viel mehr zu der Welt von Prythian und das drum herum. Wir erfahren viel über die Vergangenheit und lernen neue und wichtige Charaktere kennen, die man einfach nicht mehr missen möchte. Mor, Cassian, Azriel und Amren. Selten noch habe ich so tolle Nebencharaktere gesehen, wo ich auch jeden für sich leiden konnte.

Es war auch klar, dass es im zweiten Buch um den Handel zwischen Feyre und Rhysand gehen wird und wir von ihm noch viel mehr zu hören bekommen und oh mein Gott, ich möchte nie wieder über Tamlin lesen. Ich war bereits im ersten Teil von Rhys hin und weg und nun bestätigt sich auch warum, denn er mag vielleicht vordergründig als grausamer Highlord gelten, aber wenn man den anderen Blickwinkel kennen lernt ist er einfach nur ein Traumprinz, den sich jeder nur wünschen kann. Ich bin ihm total verfallen und kann manche Szenen mit ihm einfach nicht oft genug lesen. Er ist ein so vielschichtiger und wundervoller Charakter. Ich jauchze jedes Mal vor Freude wenn er auftaucht.

Feyre ist zu Anfang des Buchs ein gebrochenes Mädchen, was ja durchaus Verständlich ist, nach den Schrecken, welche sie bei Amarantha erfahren hat. Sie sinnt sehr viel über sich selbst und die Dunkelheit in ihr nach, sie ist allein und nur ein Schatten ihrer selbst. Wir erleben oft, dass Protagonistinnen solche Wendungen im Lauf ihrer Geschichte erfahren, aber meistens ist man von diesem ewigen gejammertere genervt. Hier war das überhaupt nicht der Fall. Feyre fängt sich sehr schnell, bzw. versteckt es sehr gut und entwickelt sich über das Buch hinweg zu einer unglaublich starken Frau. Ich bewundere Sie wirklich sehr. Sie ist eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Protagonistin, welche mir nach der Zeit nicht auf die Nerven ging.

Fazit:
Ich bin so überwältigt von diesem Teil, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann. Ich bin tausend Tode gestorben am Ende, so sehr habe ich mitgefühlt, ja die ganze Zeit mit gelitten und gelacht. Es war eine wunderbare Reise, die einen tief berührt. So viel Gefühl und Liebe habe ich noch selten für eine Reihe empfunden. Man bekommt einfach nicht genug, daher musste ich mir auch gleich den englischen dritten Band holen, weil 1 Jahr warten absolut nicht in Frage kommt.



Ich würde dem Buch ja 10 Sterne geben wenn es möglich wäre :)

Montag, 2. Oktober 2017

Rezension: "Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans"

Buch:

Titel: Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
Autorin: Mackenzi Lee
Verlag: Carlsen
Erschienen: 24.03.2017
Seitenzahl: 496
Preis: 19,99 Euro
Reihe: Nein


Inhalt:
Monty ist der verantwortungslose Sohn eines Lords, der zur Sodomie neigt und das Geld seines Vaters verprasst. Verantwortung übernimmt er selten und läuft vor seinen Problemen davon. Auf der Cavaliersreise möchte er noch einmal sein Leben genießen bevor er das Anwesen seines Vaters mit leiten soll. Leider wird die Reise ganz und gar nicht so laufen wie es angedacht war. Zusammen mit seinem besten Freund Percy, für den er heimliche Gefühle hegt und seiner Schwester Felicity stürzen sie von einem Abenteuer in das nächste.


Meinung:
Wer eine ganz andere historische Geschichte erleben möchte, der ist hier genau an der richtigen Adresse.

Zunächst wusste ich gar nicht wo die Reise hin führt. Ich dachte, dass wir Monty und Percy auf ihrer Reise begleiten und dass er nach einiger Zeit lernt Verantwortung zu übernehmen und ein respektabler Mann wird. Aber es geschieht  ganz anders als angenommen. Unsere drei Protagonisten stürzen in ein Abenteuer, wo sie sich selbst wieder ausmanövrieren müssen und das ist wirklich sehr unterhaltsam. Denn als hochgeborene Kinder von Lords mussten sie seither auf nichts verzichten und nun müssen sie sich ohne alles ihren Weg durch Europa schlagen und das machen sie wirklich ausgezeichnet.

Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben und das Abenteuer wird aus Montys Sicht erzählt. Dieser nimmt das Leben auf den ersten Blick immer sehr locker, jedoch hat er tief in sich drin mit einigen Dämonen zu kämpfen, vor allem was seinen Vater betrifft. Er ist wirklich ein sehr sympathischer kleiner Lord. Er jammert eigentlich nicht sehr oft, ist witzig, führsorglich und ein Gentleman. Jedoch hat er eine sehr spitze Zunge und neigt in gewissen Situationen dazu, diese nicht gerade zum besten zu wenden. Jedoch ist es genau das, was ich sehr an ihm mag.

Auch Percy und Felicity sind tolle Charaktere. Auch wenn ich Felicity eher mag, da sie eine starke junge Dame ist, welche versucht ihrem Schicksal als treue und brave Frau aus gutem Stand zu entgehen.

Percy ist ein sehr gütiger und lieber Mensch und ich kann verstehen wa-rum Monty ihn vergöttert. Jedoch fand ich ihn manchmal etwas langweilig. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Die Romantische Geschichte in diesem Buch ist im Vergleich zu anderen historischen Romanen auch nicht wirklich klassisch. Denn damals war es auf keinen Fall geduldet, dass Männer zusammen waren. Dies wurde sogar mit Tod geahndet in manchen Fällen. Zumindest sehr viel früher. Auch wurde die Romantik in diesem Buch wirklich super toll dargestellt und beschrieben. Es war keinerlei Übertreibung und auch nicht zu viel erotisches Geknister, denn das hätte es versaut. Es war genau auf den Punkt, einfach wundervoll.


Fazit:
Ein wirklich wundervoller und mal anderer Historienroman mit viel Witz und Abenteuer. Er bietet Unterhaltung und Spannung bis zum Schluss, die Seiten fliegen nur so an einem vorbei.








Dienstag, 12. September 2017

Rezension: "Nevernight - Die Prüfung"

Buch:

 

Titel: Nevernight – Die Prüfung
Autorin: Jay Kristoff
Verlag: Fischer TOR
Erschienen: 24.08.2017
Seitenzahl: 704
Preis: 22,99 Euro
Einzelband: Band 1 (Trilogie)

Höre mich Niah. Höre mich Mutter.
Dieses Fleisch dir zum Fest.
Dieses Blut dir zum Wein.
Dieses Leben, dieses Ende, meine Gabe an dich.
Halte ihn fest bei dir.

Inhalt:
In einer Welt mit drei Sonnen,
in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes,
sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache.
Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …



Meinung:
Was für ein Wälzer und was für eine Geschichte. Zunächst einmal muss ich auf die wunderschöne Aufmachung des Buches eingehen, allein der Einband ist unglaublich schön gestaltet, die Zeichnung von Mia und die Schatten welche sie umschmeicheln – wundervoll. Darunter ist alles in Rot gehalten, selbst der Buchschnitt und das verleiht dem Ganzen ein zusätzliches Flair, zumal damit auf die Rote Kirche angespielt wird. Auf den jeweils vorderen und hinteren Seiten ist eine Karte von Gottesgrab und der Umgebung zu finden. Ich liebe Karten in Büchern, vor allem bei Fantasy ist es sehr wichtig um bei den stetigen Ortswechseln und Nennungen mitzukommen, und diese hier ist wirklich sehr schön gestaltet.

Sehr viel passiert noch gar nicht im ersten Teil, da dieser ja den Auftakt bildet. Aber bei Fantasy Büchern bedarf es zunächst einmal sehr viel an Erklärung und Beschreibung der Welt, um einen Durchblick zu erlangen. Wie aber am Ende so schön geschrieben steht, beschreibt der erste Teil die Geburt, der zweite das Leben und der dritte den Tod. Es wird also auf dieser Reise noch viel passieren.
Dennoch fand ich auch die Ausbildung sehr interessant. Es ist ständig irgendwas passiert, ruhige Minuten gab es kaum, von daher war auch die-er Teil sehr unterhaltsam und das Ende war einfach nur noch grandios und spannend und alles ergab plötzlich einen Sinn. Abwechslung ist sehr viel gegeben, es geht nicht nur brutal zu, nein es gibt auch Zärtlichkeiten, Freundschaften und viele Geheimnisse.

Ganz neu für mich war, das zu bestimmten Begriffen und Redensarten, Vermerke in der Fußzeile zu finden waren. Diese waren mitunter sehr in-formativ und unterhaltsam, manchmal war es mir doch einfach viel zu viel Text und Information und man tat sich nach diese riesen Absätzen schwer wieder mitten in die Handlung einzusteigen.

Die Welt die Jay Kristoff erschaffen hat ist unglaublich abgedreht und fantastisch. Und einfach mal so komplett anders. Eine Stadt die auf den Überresten und vor allem mit den Überresten eines alten Titans erbaut wurde. Sandkraken, welche durch die Wüste pflügen. Drei Sonnen welche unablässig scheinen. Dunkelinn welche die Schatten bändigen und noch viele mehr fantastische Gestalten und Kreaturen. Allein diese Welt ist unglaublich faszinierend und ich bin begeistert wie man auf solche Ideen kommt.

Weiche nie zurück.
Fürchte dich nie.
Und vergiss niemals.

Mia ist ein toller Charakter, wenn auch nicht sehr herzlich. Sie ist keine Figur welche einem direkt sympathisch ist, aber sie ist eine Figur über die man gerne nachdenkt. Wenn jemandem so etwas schlimmes widerfährt wie ihr, dass ihr die ganze Familie genommen wird, wer würde da nicht auf Rache sinnen, denn dies ist ein menschlicher Zug, auch wenn man nicht immer Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Dennoch ist Mia nicht Blin in ihrer Wut und in ihrer Rache, sondern kühl und berechnend. Sie nimmt keine unnötigen Opfer auf sich um mit Gewalt ihr Ziel zu erreichen und das gefällt mir. Des Weiteren ist sie nicht Blind vor Hass und begeht keine Dummheiten, wie dies oft in anderen Geschichten der Fall ist. Sie wird auch nicht als übermächtig stark dargestellt obwohl sie Fähigkeiten hat, welche andere nicht haben. Ein wirklich toller und ausgewogener Charakter, welcher einem seine Handlungen nicht immer gleich offenbart.

Auch die anderen Charaktere sind jeder auf seine Weise faszinierend und vor allem undurchsichtig. Man sollte sich vor allem in guter Game of Thrones Manier nicht zu sehr an einen Charakter klammern, denn man könnte enttäuscht werden.

Die Erzählung spielt ausnahmsweise mal nicht aus der Ich-Perspektive, was ich eine sehr schöne Sache finde, da man so nicht ständig im Kopf eines Charakter steckt und ihn in und auswendig lernt sondern auch mal des Öfteren überrascht wird und genau das ist hier oft der Fall.


Fazit:
Eine faszinierende und abgründige Geschichte. Sie ist nicht schön, sie ist wahr und grausam und voll blutrünstiger Handlungen. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd, sie packt einen nach kurzer Zeit, zieht dich in einen Bann und lässt dich nicht wieder los.



Neh diis lus'a, lus diis'a
- Wenn überall Blut ist, ist Blut das Einzige-



Donnerstag, 7. September 2017

Rezension: "Nordische Mythen und Sagen"

Buch:


Titel: Nordische Mythen und Sagen
Autor: Neil Gaiman
Verlag: Eichborn Verlag
Erschienen: 16.02.2017
Seitenzahl: 256
Preis: 22,00 Euro / Hörbuch 14,99 Euro
Einzelband: Ja

Inhalt:
Warum bebt die Erde? Warum gibt es Ebbe und Flut? Was bedeuten Freyjas Tränen? Und wie kam die Poesie in unsere Welt?

Neil Gaiman nimmt uns mit auf eine Reise nach Asgard, erzählt die nordische Mythologie neu. Wir treffen den mächtigen Odin, reisen mit Thor und seinem Hammer durch die neun nordischen Welten, sind bezaubert von der Liebenswürdigkeit und entsetzt von der Grausamkeit der Götter, wir fürchten die Ragnarök, die letzten Tage. Doch sind es wirklich die letzten? Sinnlich, liebevoll und mit Witz erzählt Neil Gaiman aus einer lange vergangenen Zeit, aus einer weit entfernten Welt. Machen Sie sich die Sagen zu eigen, erzählen Sie sie weiter, an den endlosen, dunklen Winterabenden, in den lauen Sommernächten. Nach der Lektüre werden Sie selbst die Wolken mit anderen Augen betrachten.



Meinung:
Da mich die nordischen Mythen und Sagen und alles rund um die alten Götter der Wickinger sehr interessiert habe ich mir dieses Buch als Hörbuch zugelegt.

Es ist keine zusammenhängende Geschichte, sondern viele Einzelne in einem Buch zusammengefasst.  Zunächst wird jeder Gott und seine Rolle erklärt und wie sie zueinanderstehen. Anschließend bekommt nahezu jeder seine eigene Geschichte. Beziehungsweise einige bekanntere Götter kommen natürlich öfter vor, darunter Thor, Odin und Loki. Die Geschichten sind wirklich sehr abgedreht stellenweise, aber auch sehr interessant. So erfahren wir zum Beispiel wie Thor seinen Hammer bekommt, oder die anderen Götter ihre magischen Gegenstände, welche wohl bekannt sind, wie Fenrir und die Midgard-Schlange entstehen und was genau Ragnarök ist. 

Die Geschichten der einzelnen Götter starten chronologisch, denn auch sie hatten ihre Anfänge und haben ihr Reich aufgebaut und ihre Aufgaben verteilt. Wir begleiten sie bis zum Ragnarök auf einer wundersamen und mythischen Reise durch sonderbare Welten und ihren Einwohnern.

Der Sprecher ist bei dem Hörbuch auch einfach nur einsame Spitze. Jeder Charakter hat eine an der Tonlage und Stimme, man erkennt immer sofort wer spricht. 


Fazit:
Ein sehr kurzweiliges Hörbuch, welches man sehr gut in mehreren Etappen anhören kann, da die Geschichten nicht zusammenhängen. Die meisten Geschichten sind wirklich sehr interessant und magisch. Wer sich für die alten nordischen Götter und deren Mythen interessiert, der findet hier definitiv einen Schatz. Ich persönlich fand es sehr unterhaltsam und definitiv lohnenswert.





Samstag, 19. August 2017

Rezension: "Rock my Dreams"

Buch:

Titel: Rock my Dreams
Autorin: Jamie Shaw
Verlag: blanvalet
Erschienen: 17.07.2017
Seitenzahl: 480
Preis: 12,99 Euro
Einzelband: 4. Teil (Mayhem Reihe: 4 Bände)


Inhalt:
Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer der berühmten Rockband The Last Ones to Know, er ist süß, witzig – und der Ex-freund ihrer Cousine Danica, die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurückgewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang gewartet hat – und er wird alles tun, um ihr das zu beweisen …


Meinung:
Nachdem ich die Bad Boys dieser Reihe ja schon der Reihe nach angehimmelt, und die Geschichten regelrecht verschlungen habe, war Mike eine wundervolle Abwechslung. Er ist der Traumprinz eines jeden Mädchens: Aufmerksam, Freundlich, Treu und absolut Romantisch. Man muss ihn einfach lieben.

Die Geschichte ist trotz der Länge sehr kurzweilig und es herrscht gar kein so großes hin und her wie man befürchtet, im Gegenteil. Vom ersten Moment an ist klar, dass die beiden füreinander bestimmt sind, sie verstehen sich auf Anhieb und es entwickelt sich zunächst eine tolle Freundschaft.

In Hailey konnte ich mich am Anfang sehr gut hineinversetzen. Sie ist eine Zockerin und spielt liebend gerne Computer-Spiele, sowie ich auch. Daher haben mir die Anfangssequenzen auch sehr viel Spaß gemacht zu lesen und ich fühlte mich hier eindeutig an meine eigene Beziehung erinnert. Zum Glück hatte ich aber kein Biest wie Danica an meiner Seite, welche mir jeden Moment des Lebens zur Hölle macht.
Danica ist eine verwöhnte Prinzessin wie sie im Buche steht. Sie gönnt anderen nichts und denkt, dass sie alles haben kann wenn sie nur mit den Wimpern klimpert. Sie ist egoistisch, verlogen, falsch und eine Tyrannin. Sie hat mich stellenweise so wütend gemacht, das ich das Buch am liebsten in die nächste Ecke geschmissen hätte. Leider lässt sich Hailey auch sehr von ihr unter Druck setzen. Hailey in ihrem Trauersumpf mochte ich leider gar nicht, muss ich gestehen. Vielleicht hätte sie ihren Onkel von sich aus kontaktieren sollen und versuchen die ganze Misere zu verkürzen in einem vernünftigen Gespräch. So wäre einiges an Drama erspart geblieben. Aber so ganz ohne geht es eben einfach nicht.

Etwas Schade fand ich es, dass im Vergleich zu den Vorgängern die Band sehr weit in den Hintergrund trat. Sie kam nicht so viel vor wie seither, aber immerhin kannte Hailey sie alle ja auch gar nicht.


Fazit:
Ein wundervoller Abschluss der Mayhem-Reihe. Es war eine aufregende Reise mit diesen traumhaften Rockstars und ich finde es traurig, dass die-se nun zu Ende geht. Im Vergleich zu den Vorgängern ist dieser Band deutlich romantischer und weniger Badboy-lastig. Eben einfach typisch Mike!






Mittwoch, 16. August 2017

Rezension: "MondSilberLicht"

Buch:


Titel: Mond Silber Licht
Autorin: Marah Woolf
Verlag: Create Space
Erschienen: 12.06.2012
Seitenzahl: 298
Preis: 9,50 Euro / Gratis im Audible Probemonat
Einzelband: 1. Teil (4 Bücher)



Inhalt:
Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen. Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calums geheimnisvoller Ausstrahlung. Er zieht sie unwiderstehlich in seinen Bann, woran auch sein allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber diese Fassade beginnt zu bröckeln und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen Gefühle auf. Als er ihr eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen.


Meinung:
Diese Reihe stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste, auch schon aus dem Grund, da sie auf der Isle of Skye in Schottland spielt und a ich schon zwei mal dort war und dieses Land einfach Liebe musste diese Geschichte unbedingt auf meine Leseliste. Also habe ich mir das Hörbuch bei Audible gehört und es auch ziemlich schnell verschlungen.

Die Geschichte startet sehr tragisch, in dem Moment, da Emma ihre Mutter verloren hatte und nun zu ihrem Onkel nach Schottland muss, da dies ihre einzige noch lebende Familie ist. Leider ging alles am Anfang sehr schnell und überstürzt von statten, man konnte sich gar nicht so richtig in Emmas Trauer hineinversetzen. Vielleicht wäre es besser gewesen den Unfall selbst noch mit ins Buch mit einzubauen, gerade auch, da dieser noch eine tragende Rolle spielen wird.

Die Liebesgeschichte weißt schon nach kurzer Zeit ziemlich viele Parallelen zu Twilight auf, was mich im ersten Moment allerdings nicht sonderlich gestört hat. Nach kurzer Zeit allerdings begann ich ständig im Kopf Vergleiche zu ziehen, da es einfach ein und das selbe Schema ist. Calum ist beliebt, gebildet und gut aussehend, lässt sich aber auf niemanden ein und Emma ist die neue an der Schule, welche eigentlich sehr hübsch ist, aber dennoch Komplexe hat. Mich stören solche Mädchen, welche sich selbst immer für weniger wert erachten und sich immer als unattraktiv hinstellen obwohl sie das nicht sind. Muss das denn immer sein.

Positiv fand ich die Beschreibungen der Insel Skye. Ich fühlte mich wieder dahin versetzt und es bereitete mir unglaubliche Freude im Geiste durch diese wunderbare Landschaft zu ziehen.

Emma mochte ich anfänglich auch noch sehr gerne, sie ist ein intelligentes junges Mädchen. Allerdings nervte ihre Schwärmerei und ihre Sucht nach Calum, welche sich wirklich mit Bella vergleichen lies, nach kurzer Zeit ungemein. Auch ihre Dummheit und Naivität die sie an den Tag legte, waren wirklich schwierig zu ertragen am Ende.

Mit Calum wurde ich nicht warm. Er soll der Schwarm der Mädchen schlecht hin sein, aber er kam für mich einfach nicht als solcher rüber. Vielleicht lag dies aber auch an der Sprecherin des Hörbuchs, dass mich sein Charme so ungemein kalt lies.

Die Sprecherin des Hörbuchs war ganz in Ordnung, ich habe noch nicht so viele gehört um Vergleiche zu ziehen. Allerdings war es für mich am Anfang sehr schwierig die einzelnen Charaktere raus zu hören, da es ziemlich gleich klang, dies besserte sich dann aber gegen Ende.



Fazit:
Eine Geschichte mit wirklich tollem Potential, welches aber leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Man hätte so viel mehr aus dieser Geschichte machen können, als einen Abklatsch von Twilight. Sie hatte ihre schönen Momente, aber leider zu wenige. Dennoch werde ich mich an Band 2 versuchen, da ich das Hörbuch schon besitze.



 Leider nur 3 Sterne von mir.



Donnerstag, 10. August 2017

Spartacus TV-Serie (2010-2013)

Auch wenn das hier eigentlich vordergründig ein Buch Blog ist muss ich endlich meine Gefühle für diese Serie kund tun, sonst platze ich noch :P Und außerdem ist das ja nicht so weit hergeholt.
Als erstes ein bisschen was zur Serie und den Staffeln, dann den Charakteren und zum Schluss könnte ihr meine Meinung dazu lesen. Wer sich nicht zu sehr spoilern will sollte allerdings nicht den Inhalt sämtlicher Staffeln durchlesen ;) Zu den Charakteren habe ich daher auch nur das nötigste stehen lassen.



There is no greater victory
than to fall from this earth
...a free man
-Spartacus


Spartacus (TV-Serie)

Spartacus ist eine Fernsehserie des amerikanischen Kabelsenders Starz, die am 22. Januar 2010 startete. In Anlehnung an die wenigen gesicherten historischen Grundlagen zeichnet sie eine fiktive Lebensgeschichte des thrakischen Gladiators Spartacus (in der ersten Staffel gespielt von Andy Whitfield, danach von Liam McIntyre), der von 73 bis 71 v. Chr. einen nach ihm benannten Sklavenaufstand gegen die römische Republik führte. Sie beschäftigt sich mit dem nur in wenigen Fragmenten überlieferten früheren Leben von Spartacus, seinem Aufstieg zu einem der besten Gladiatoren Capuas und der anschließenden Revolte gegen Rom. Produzenten der Serie sind Steven S. DeKnight, der zugleich Hauptdrehbuchschreiber ist, Robert Tapert und Sam Raimi. Die meisten Folgen der Serie erhielten wegen der Darstellung von Gewalt, expliziten sexuellen Inhalten und grober Sprache eine Altersfreigabe ab 18 Jahren.


Handlung
Vorsicht Spoiler

Staffel 1

Die erste Staffel handelt davon, wie Spartacus einige Jahrzehnte vor dem Ende der Römischen Republik vom Verbündeten der Römer zu ihrem Gefangenen wird. Ausgelöst durch den Wortbruch des nach Ruhm strebenden römischen Befehlshabers Claudius Glaber, weigert sich Spartacus als mit Rom verbündeter thrakischer Heerführer im Krieg gegen die barbarischen Geten, weiterhin für die Römer zu kämpfen. Glaber befiehlt den Thrakern, mit ihm gegen König Mithridates VI. zu kämpfen, was die Preisgabe der thrakischen Dörfer bedeuten würde. Spartacus widersetzt sich, löst damit eine Revolte der thrakischen Soldaten gegen die Römer aus und wird dafür bestraft. Gemeinsam mit seiner Frau Sura wird er von den Römern gefangen genommen und beide getrennt voneinander als Sklaven nach Italien gebracht. Zur Strafe soll Spartacus in der Arena von Capua durch vier Gladiatoren den Tod finden. Wider Erwarten gelingt es ihm jedoch, alle Gegner zu besiegen.

Der Gladiatorenmeister (lat.: lanista) Batiatus, der insgeheim nach höheren gesellschaftlichen Weihen strebt, wird durch den Kampf auf ihn aufmerksam und erwirbt Spartacus, um ihn in seiner Gladiatorenschule in Capua auszubilden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird er der Liebling der Bevölkerung und stößt den Gallier Crixus, den bisher besten Gladiator Capuas, vom Thron. Von nun an muss Spartacus als Gladiator in der Arena um sein Überleben kämpfen, während ihm Batiatus Unterstützung bei der Suche nach seiner verschwundenen Frau Sura zusagt. Doch Batiatus betrügt Spartacus, indem er seine Frau Sura töten lässt, um ihm zum weiteren Kämpfen in der Arena zu zwingen, und gibt damit den Anlass für den von Spartacus aus Rache initiierten Aufstand der Gladiatoren.

Staffel 2


Spartacus und die geflohenen Gladiatoren leben verborgen in den Abwasserkanälen der Stadt. Neben einer Spartacus treu ergebenen Gruppe existierte eine Gallier-Gruppe, die Crixus zu ihrem Anführer erkoren hat. Während Spartacus nach einem höheren Ziel, der Befreiung aller Sklaven, strebt, treibt Crixus in erster Linie die Suche nach seiner verschollenen Liebe Naevia an. Daneben setzt der inzwischen zum Praetor Roms aufgestiegene Glaber mittlerweile alles daran, um Spartacus gefangen zu nehmen, dessen Freiheitskampf zunehmend zur Belastung seiner politischen Karriere wird. Dabei wird er von seinem Amtskollegen Publius Varinius und dem mit ihm verbündeten Capuaner Seppius behindert, die auf seinen politischen Sturz hinarbeiten. Crixus schließt sich im Gegenzug für die Hilfe bei der Befreiung Naevias Spartacus’ Freiheitskampf an. Die Gruppe sucht geheime Zuflucht am Vesuv und beginnt gezielt mit der Befreiung von Sklaven und Kämpfern, um sie für den Kampf gegen Rom auszubilden. Unter anderem mit der Hilfe Ashurs gelingt es Glaber jedoch, den Unterschlupf der Gladiatoren ausfindig zu machen und diese zu einem Entscheidungskampf zu zwingen. Durch eine List gelingt es den zuvor Belagerten, Glabers Truppen vernichtend zu schlagen. Glaber fällt im Zweikampf mit Spartacus.


Staffel 3

Spartacus und die inzwischen zu einer Armee herangewachsenen Sklaven leben außerhalb der Stadt in Kälte und Hunger. Innerhalb ihrer Reihen herrschen Korruption und Missmut. Nachdem Marcus Crassus beauftragt wurde, die Mittel für eine 10.000 Mann starke Armee zu stellen, überfallen Spartacus und seine Leute einen Botentrupp und fangen diese Nachricht ab, woraufhin sie die bisherigen militärischen Führer stellen und töten können. Durch diesen von Crassus vorhergesehenen Zug vonseiten Spartacus’ bekommt er die alleinige Befehlsgewalt über das Heer und wird zum Imperator. Gleichzeitig trifft Caesar wieder in Rom ein und wird von Crassus auf eine Sondermission geschickt. Er schleicht sich, unter andere Sklaven gemischt, in die von Spartacus zwischenzeitlich besetzte Stadt Sinuessa ein und stiftet Unruhe und Streit zwischen Crixus und Spartacus. Während dies geschieht, greift Tiberius Spartacus mit ein paar Mann an, der den Angriff aber mit Hilfe von Piraten abwehren kann. Die Männer von Tiberius fliehen, obwohl er befiehlt die Stellung zu halten. Crassus ist darüber sehr erzürnt und beschließt eine Dezimierung der Einheit Tiberius’ durchzuführen, an der auch sein Sohn Tiberius teilnehmen muss. Dabei stirbt Tiberius’ bester Freund und er selbst muss in das Zweitlager des Trosses ziehen.

Die Lage in der Stadt eskaliert, als Naevia Gannicus’ Freund (einen Römer) tötet und außerdem Crixus dazu verleitet, die gefangenen Römer zu töten (Spartacus hat vorgegeben, mit den Piraten auf einer Reise zu sein), doch Spartacus greift ein und entlässt Crixus als Berater. Marcus Crassus, der einsieht, dass er sich mehr um seinen Sohn kümmern muss, schickt seine Sklavin, die er sehr liebt, zu Tiberius. Doch dieser vergewaltigt sie aus Rache an seinem Vater und zwingt sie, es keinem zu erzählen. Crassus besticht die Piraten, die es daraufhin einigen Römern ermöglichen, in die Stadt einzudringen und sie zurückzuerobern. Spartacus ist gezwungen, mit seiner Gefolgschaft in die Berge zu ziehen, während Gannicus zurückbleibt, um ihnen Zeit zu verschaffen. Caesar und Tiberius geraten immer öfter in Konflikte untereinander. Nach den öffentlichen Hinrichtungen der von den Römern gefangenen Sklaven gelingt Gannicus mit zwei weiteren Sklavinnen die Flucht. Die Wiedersehensfreude mit Spartacus wird jedoch von der Erkenntnis getrübt, dass sie den Berg nicht überqueren können, da Crassus eine Mauer errichten ließ, die das Weitergehen unmöglich macht. Spartacus tappt erneut in eine Falle von Crassus, als er versucht ihn in seinem eigenen Zelt zu töten, kann ihr aber entwischen. Schließlich schaffen es Spartacus und seine Armee die Mauer zu überwinden und sie können weiterfliehen. Crixus gefällt es nicht, vor den Schlachten davon zu rennen und hat häufiger Auseinandersetzungen mit Spartacus.

Der Konflikt zwischen Caesar und Tiberius spitzt sich immer weiter zu, was auch damit zu tun hat, dass Caesar von der Vergewaltigung erfahren hat und droht, es Marcus zu erzählen, dessen Herz aufgrund der Flucht seiner Sklavin gebrochen ist. Daraufhin vergewaltigen Tiberius und einige seiner Männer Caesar, um ein Druckmittel gegen ihn zu haben. Dieser gehorcht ihm daraufhin. Nachdem Spartacus den Plan gefasst hat über die Alpen zu fliehen und sich dort zu verteilen, will Crixus gegen Rom ziehen, was Spartacus ihm erlaubt. Crixus und die, die ihm folgen (darunter auch Agron), trennen sich von Spartacus. Bevor Crixus geht, versöhnt er sich mit Spartacus und sagt, dass er für ihn wie ein Bruder sei. Als Crixus kurz vor Rom eine weitere Streitmacht besiegt, die den Weg versperrt hat, tauchen plötzlich Crassus und seine Armee auf, besiegen die Armee des Galliers und töten ihn. Die Römer schicken Naevia zu Spartacus, um die Nachricht von Crixus’ Niederlage zu überbringen.
Spartacus schickt zwei Männer zu Crassus, die sich als Boten der Armee des Pompeius ausgeben und bitten ihn, mit in das Lager zu kommen. Dieser schickt seinen Sohn mit ihnen, der damit in die Falle von Spartacus tappt. Letzterer lässt die Begleiter von Tiberius gegen die früheren Gladiatoren vor seiner Armee als Publikum antreten. Als Tiberius gegen Naevia kämpfen soll, erreicht Spartacus eine Botschaft von Crassus, der ihm einen Vorschlag unterbreitet: Ein Tausch von 500 Gefangenen von Crixus’ früherer Armee gegen seinen Sohn. Spartacus willigt ein, doch als sie Tiberius abführen wollen, tötet ihn die Sklavin, die von ihm vergewaltigt worden war. Caesar macht den Vorschlag, diese zusätzlich mitzunehmen und Marcus Crassus zu übergeben, da dieser sie liebt. Die 500 Mann kommen frei, darunter der verletzte Agron. Spartacus beschließt gegen Crassus’ Heer zu ziehen, um entweder diesen zu töten oder selbst im Kampf zu sterben. Im Laufe der Schlacht wird das Rebellenheer komplett aufgerieben. Naevia fällt zusammen mit den meisten Rebellen. Es kommt zum Einzelkampf zwischen Spartacus und Crassus. Der frühere Gladiator wird im Laufe des Kampfes jedoch hinterrücks von drei römischen Speeren durchbohrt und lebensgefährlich verletzt. Crassus wird kurzzeitig abgelenkt, wodurch Spartacus mit Hilfe von Agron und Nasir die Flucht in die Berge gelingt. Gannicus und alle übrigen Gefangenen werden entlang der Via Appia von Rom nach Capua gekreuzigt. Spartacus erliegt kurze Zeit später seinen Verwundungen.



Prequel


Die sechsteilige Mini-Serie ist ein Prequel zur Gladiatoren-Serie „Spartacus: Blood and Sand“ und erklärt den Aufstieg des Hauses Batiatus.
Es geht um den Gladiator Gannicus (Dustin Clare), der immer mehr Kämpfe für sich entscheiden kann und durch seinen enormen Erfolg seinen Herren, dem Hause des Batiatus, zu großem Aufschwung verhilft. Gannicus’ größte Schwächen sind sein Durst nach Wein und seine Lust auf Frauen. All das will sich der junge Batiatus (John Hannah) zu Nutze machen, um seinen Vater zu stürzen und gemeinsam mit seiner treuen und gewieften Frau Lucretia (Lucy Lawless) die Macht des Hauses an sich zu reißen. Den Beiden ist jedes Mittel recht, um die Massen zu täuschen und ihre Ziele zu erreichen.


Figuren


Spartacus
Andy Whitfield
Liam McIntyre
Spartacus ist ein thrakischer Heerführer, der sich als Verbündeter Roms im Kampf gegen die Daker seinem römischen Befehlshaber Claudius Glaber widersetzt und infolgedessen gemeinsam mit seiner Frau Sura gefangen genommen wird. Nach Capua verschleppt, soll er im dortigen Amphitheater bei einem Gladiatorenkampf gegen vier Gegner gleichzeitig den Tod finden. Doch er besiegt seine Gegner und überlebt, woraufhin er als Sklave an Batiatus verkauft wird und selbst zum Gladiator ausgebildet werden soll.

Quintus Lentulus Batiatus
John Hannah


Der Römer Batiatus ist der Herr (lat.: dominus) der Gladiatorenschule (lat.: ludus). Obwohl nicht von hohem Stande, strebt er danach, in die Ämterlaufbahn Capuas aufzusteigen und seinen gesellschaftlichen Status zu verbessern.






Lucretia
Lucy Lawless
Lucretia ist Batiatus’ Ehefrau. Sie strebt nach dem gesellschaftlichen Aufstieg und sehnt sich verzweifelt danach, Batiatus endlich einen Erben schenken zu können. Als bereitwillige Gehilfin ihres Mannes greift sie zu Täuschung und Erpressung, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.







Oenomaus (Drago)
Peter Mensah

Sklave des Batiatus, ehemals sehr erfolgreicher Gladiator und nun Ausbilder der Gladiatoren in Batiatus’ Gladiatorenschule. Früher war er einer der besten Gladiatoren aus dem Hause Batiatus, bis er in einem Kampf gegen den legendären Theokoles schwer verletzt wurde. Nach seiner Verletzung wurde er der Ausbilder der anderen Gladiatoren, wobei ihm zu Hilfe kommt, dass er als Einziger einen Kampf mit Theokoles überlebt hat und dadurch den Respekt der anderen Gladiatoren erhält.


Crixus
Manu Bennett

Der Gallier Crixus ist Batiatus’ bester Gladiator, Liebesdiener für Lucretia und der erste Kämpfer von Capua. Er verachtet Spartacus und glaubt an die Bruderschaft der Gladiatoren. Er sieht das Gladiator-Dasein als eine große Ehre und einen Dienst für die Stadt.






Ilithyia
Viva Bianca


Glabers Ehefrau Ilithyia ist von hohem Stande und die Tochter des Senators Albinius. Sie hasst Spartacus und entwickelt eine enge, eigennützige Freundschaft zu Lucretia, wodurch sie häufig Gast im ludus ist.







Gaius Claudius Glaber

Craig Parker
Der Ehemann von Ilithyia und Legat der römischen Armee ist verantwortlich für Spartacus’ Versklavung als Gladiator. Er ist ein ehrgeiziger Karrierist, der in die höhere Ämterlaufbahn aufzusteigen versucht. Seine Legion gehörte zu den Streitkräften des Lukull in dessen Krieg gegen Mithridates. Glaber forderte die Hilfe von Spartacus’ Thrakerstamm im Kampf gegen die mit Mithridates verbündeten Daker an. Als er sich, dem Drängen Ilithyias folgend, auf der Suche nach persönlichem Ruhm jedoch entgegen den Befehlen seines Feldherren mit seinem Heer gegen Mithridates wandte, gab er damit gleichzeitig die verbündeten thrakischen Dörfer den Dakern preis. Durch diese Missachtung des Bündnisvertrags löst er das Aufbegehren der Thraker unter Spartacus aus.
Ashur


Nick Tarabay
Ashur ist ein ehemaliger Gladiator syrischer Herkunft. Sein Bein wurde von Crixus in der Arena verkrüppelt, weswegen er Batiatus nun als Buchhalter und Handlanger im Haushalt dient. In dieser Funktion ist es ihm erlaubt, sich außerhalb der Gladiatorenschule zu bewegen, was er wiederum dafür nutzt, um gegen Bezahlung zahlreiche Hilfs- und Beschaffungsdienste für die Gladiatoren zu erledigen. Daneben ist er für die Ausrichtung der Geldwetten zuständig. Aufgrund seiner Gehbehinderung setzt er hauptsächlich auf seine Intelligenz und Intrigen, wodurch er unter den Gladiatoren jedoch keine Freunde besitzt.
Varro


Jai Courtney

Varro ist ein römischer Bürger, der sich aufgrund von Schulden selbst an den ludus verkauft, um seine Familie unterstützen zu können. Für Spartacus wird er zugleich zu einem guten Freund und Vertrauten.







Mira

Katrina Law
Mira ist eine von Lucretias Sklavinnen im Haus des Batiatus. Bevor Spartacus mit der angesehenen Römerin Licinia schlafen soll, wird Mira zu ihm geschickt, um mit ihm zu schlafen. Er möchte dies jedoch nicht, lässt sie aber, nachdem Lucretia sie ein zweites Mal zu ihm geschickt hat, in seiner Zelle schlafen, wenn sie im Gegenzug nach Varros Frau Aurelia sucht. Später bewahrt Spartacus die Sklavin vor einem Übergriff des Wächters Hector, wodurch sie sich in ihn verliebt, der Gladiator diese Gefühle jedoch nicht so richtig teilt.


Sura

Erin Cummings
Sura ist Spartacus’ Frau und Priesterin der thrakischen Götter. Sie wurde nach der Rebellion ihres Mannes gegen die Römer von Glaber verschleppt und an einen syrischen Sklavenhändler verkauft. Batiatus verspricht Spartacus, sie im Gegenzug für seine Ergebenheit zu suchen und in die Gladiatorenschule zu bringen.






Gannicus

Dustin Clare
Gannicus ist ehemaliger Sklave aus dem Hause Batiatus, der vor einigen Jahren auf Grund einer großartigen Vorstellung in der Arena und Solonius Betreiben die Freiheit geschenkt bekam. Nach einiger Zeit kehrt er nach Capua zurück, da er kein Geld mehr hat und beginnt, wieder in der Arena zu kämpfen. Schließlich wird er von Glaber unter Druck gesetzt, Spartacus für diesen zu erledigen. Obwohl er anfangs Spartacus’ Kampf für eine verlorene Sache hält und glaubt, dieser würde alle anderen um ihn herum in den Tod führen, schließt er sich Spartacus schließlich doch an.

Naevia

Cynthia Addai-Robinson
Naevia ist Lucretias persönliche und loyale Leibsklavin. Seit ihrer Kindheit steht sie unter dem Schutz von Lucretia, die sie auch vor den Übergriffen anderer Männer bewahrt. Naevia ist die einzige Sklavin im Hause Batiatus’, die keine sexuellen Dienste leisten muss. Sie verliebt sich schlussendlich in Crixus, der ihr schon lange den Hof macht. Batiatus macht Naevia jedoch Ashur zum Geschenk, der Naevia ebenfalls seit Jahren begehrt. Als Crixus dies herausfindet, rastet er aus und Lucretia erfährt auf diese Weise, dass ihre Sklavin ein Verhältnis mit dem von ihr begehrten Gladiator hat. Dies führt schließlich zu ihrer Verbannung. Sie wird erst an einen Sklavenhändler verkauft und von Haus zu Haus gereicht, bis sie sich zur Zwangsarbeit in den Minen wiederfindet. Dort findet und befreit sie Crixus nach der Rebellion in Batiatus’ Haus. Crixus’ Angebot, weit weg ein neues Leben zu beginnen, schlägt sie aus, da nun auch sie die Römer für das, was ihr widerfahren ist, bluten sehen will und lernen will, sich selbst zu verteidigen.
Agron


Dan Feuerriegel
Er kommt nach einiger Zeit zusammen mit seinem jüngeren Bruder Duro und einigen anderen Sklaven neu in die Gladiatorenschule. Er achtet und respektiert Spartacus und freundet sich mit diesem bald an. Außerdem ist er sehr darum bemüht, auf seinen jüngeren Bruder aufzupassen und diesen zu beschützen. Crixus und er können sich von Anfang an nicht ausstehen, unter anderem, weil Agron als Germane von Galliern nichts hält. Ihr Verhältnis bessert sich jedoch mit der Zeit. Während des Aufstands wird er zu Spartacus’ rechter Hand, mit zunehmender Zeit verfolgt er allerdings andere Ziele als dieser, was hin und wieder zu Spannungen zwischen den beiden führt.
Nasir

Pana Hema Taylor
Nasir tritt zum ersten Mal in der zweiten Staffel auf, als die befreiten Sklaven eine Villa überfallen, den Herren töten und die Sklaven befreien. Nasir war seinem Dominus jedoch treu ergeben und versucht zunächst, Spartacus umzubringen. Crixus und Agron wollen ihn daraufhin töten, doch Spartacus lässt ihn zum Kämpfer ausbilden. Erst langsam gewinnt er das Vertrauen der anderen, hilft Spartacus und Crixus jedoch, die Minen von Lucania zu überfallen um Naevia zu befreien. Nach der Rückkehr zum anderen Teil der befreiten Sklaven kommt er mit Agron zusammen. In der dritten Staffel schließlich ist er einer der engsten Vertrauten von Spartacus und ein hervorragender Kämpfer.




Meinung
Das wichtigste zuerst: Warum zum Teufel habe ich diese Serie so spät geschaut! Als sie damals im TV ausgestrahlt wurde hab ich sie mir nicht anschauen wollen, da ich dachte, dass es nur ein blutiger und dämlicher Abklatsch des tollen Monumental-Films mit Kirk Douglas ist. Nun das war ja so was von daneben und ich bereue es zutiefst.


Nachdem ich nun also gerade nichts zu tun hatte und die ganze Serie auf Netflix zur Verfügung stand, dachte ich mir: Wieso nicht einen Versuch wagen. Und oh mein Gott ich liebe es. Nein das wäre untertrieben, ich vergöttere diese Show!! Ich habe selten noch eine Serie gesehen, welche mich so in den Bann gezogen hat, ja regelrecht abhängig gemacht hat. Nach Folge 1 dachte ich mir noch so, ja ist wirklich gut schaust mal weiter, und nach 2-3 Folgen war es vorbei und ich konnte an nichts anderes mehr denken. Ich war süchtig nach dieser Geschichte, den Charakteren, den Aktionszenen, ich konnte wirklich an nichts anderes mehr denken. Auch wenn das total albern klingt, aber selbst im Traum sah ich die Gladiatoren-Kämpfe vor mir. Ich war und bin einfach so überwältigt von dieser Serie, ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Nach 8 Tagen war mein Ausflug ins antike römische Reich dann leider vorbei, denn ich hatte alle 4 Staffeln durchgesuchtet und war ein Häuflein Elend. Es ist ja leider durch die Geschichte jedem Bekannt wie Spartacus ausgeht. Trotzdem war es wirklich umwerfend und grandios und wer sieht nicht gern durchtrainierten, halbnackten Männern zu, die sich gegenseitig bekämpfen ;)

Die Serie ist sehr blutig und brutal, das lässt sich nicht leugnen. Aber ich bin der Ansicht, und ich habe schon einige Dokumentationen gesehen, dass es nicht übermäßig brutal dargestellt wurde, sondern es damals leider wirklich so zu ging. Natürlich möchte man dem Zuschauer etwas bieten, daher sind die Aktion-Sequenzen auf jeden Fall sehr raffiniert und im Stil von 300 dargestellt. Das heißt das manche Szenen auch mal in Slow-Motion aufgenommen werden. Wen das stört ok, aber das macht diese Kämpfe hier einfach aus, es wirkt episch und überragend. Ich bin auf jeden Fall mehr als beeindruckt, was daraus gemacht wurde und auch das es bis zum Schluss nie langweilig wird unseren Gladiatoren beim Kämpfen zuzusehen. Man genießt wirklich jede Sekunde.

Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, schließlich nimmt damit alles seinen Anfang. Denn dies ist ja der Grund warum Spartacus den Aufstand anzettelt. Seine Frau wurde ihm von den Römern genommen und er zahlt dies mit blutiger Rache heim, jedoch natürlich auch unter dem Aspekt die Sklaven von der Knechtschaft der Römer zu befreien. Auch seine Generäle Crixus, Gannicus und Agron bekommen ihre eigene Liebesgeschichte, mal mehr mal weniger tragisch, aber dennoch ein schöner Ausgleich zu dem vorherrschenden Krieg und Elend.

Kommen wir nun zur Serie selbst. Diese ist in 4 Staffeln unterteilt (hierzu unten mehr). Wobei die Hauptstory 3 Staffeln beinhaltet, Staffel 2 ist lediglich ein Rückblick und erzählt die Geschichte von Gannicus und Drago und auch von Crixus welcher hier als Neuling in den Gladiatoren-Ludus von Batiatus kam.

Nach Staffel 1 musste leider der Darsteller von Spartacus ersetzt werden. Dieser wurde im ersten Teil von Andy Whitfield verkörpert, dieser erlag allerdings 2011 an Krebs und so wurde Liam McIntyre für die Rolle des Spartacus eingesetzt. Dies ist ein wirklich tragischer Wechsel und für den folgenden Schauspieler sehr schwer, die Rolle auszufüllen und der Fangemeinde gerecht zu werden. Andy war wirklich grandios und ich fand es mehr als schade ihn nicht weiter sehen zu können, aber Liam hat ihn mehr als nur gerecht vertreten. Vor allem muss man sich mal vorstellen was für ein Druck das ist unter solchen Umständen eine Rolle zu bekommen. Klar gibt es hier wieder die Hardcore Fans die sagen, dass es für sie nur Andy gibt, das habe ich oft genug gelesen. Aber für mich wurde Liam nach nur kurzer Zeit zu Spartacus. Er hat das wirklich megamäßig gemacht und ist ein wirklich toller Schauspieler!!



Fazit
Schaut es euch an!! Es ist ein Augenschmaus von epischem Ausmaß und mit so viel Spannung das man es fast nicht aushält, auch wenn man durch die Geschichte weiß wie es ausgeht!



Mehr als verdiente 5 Sterne :)